Zeugnis

Grundsätzlich hat jeder Arbeitnehmer bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses Anspruch auf ein Arbeitszeugnis. Während des Arbeitsverhältnisses kann Anspruch auf ein Zwischenzeugnis bestehen.

TIPP!

Im Lauf der Zeit hat sich eine ganz eigene Zeugnissprache entwickelt, deren wahrer Aussagegehalt für Arbeitnehmer meist nicht erkennbar ist. Die Überprüfung eines Zeugnisses durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht ist daher sinnvoll und empfehlenswert.

Es ist zwischen einem einfachen und einem qualifizierten Zeugnis zu unterscheiden. Während das erstgenannte lediglich die Art des Arbeitsverhältnisses und seine Dauer bescheinigt, erstreckt sich das qualifizierte Zeugnis auch auf eine Bewertung von Verhalten und Leistung des Arbeitnehmers. Hier entstehen häufig Streitigkeiten zwischen den Arbeitsvertragsparteien, weil jede Seite eine ganz eigene Sicht der Dinge mitbringt und es zwischen der Selbsteinschätzung und der Fremdbeurteilung naturgemäße Differenzen gibt. Der Arbeitgeber ist jedoch nicht gänzlich frei in seiner Beurteilung des Arbeitnehmers. Das Zeugnis hat eine objektiv zutreffende Bewertung des Verhaltens und der Leistung des Arbeitnehmers zu beinhalten. Das Arbeitszeugnis ist gerichtlich überprüfbar.


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